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Dieses Haus können Sie nicht verlieren!

In Hoffnung on 29. April 2008 at 20:39

CNNmoney.com berichtet, daß Zwangsvollstreckungen von Hauskrediten in den USA im Jahr 2007 auf 405.000 Fälle anstiegen. Der Markt für Immobilien macht es bei fallenden Preisen sehr schwierig, Häuser zur Finanzierung von Kreditschulden halbwegs lukrativ zu verkaufen.

Doch Häuser sind nicht nur materiell wertvoll und es macht traurig, an Menschen zu denken, die in diesen Tagen ihr Zuhause verlieren. Dennoch stimmt ein Gedanke versöhnlich, daß ein „Haus“ nicht immer auch eine „Heimat“ sein muß.

Während Menschen durch die Kreditkrise ihre Häuser verlieren, ist es doch eine Tatsache, daß jeder von uns eine spirituelle Natur besitzt und diese unsere eigentliche Heimat ist. Das bestätigt sich immer mehr und wird dadurch klarer, wenn wir uns Gott zuwenden und Freude, Ruhe, Mitgefühl, Liebe und Geduld finden. Das ist der Mittelpunkt unseres Daseins. Was auch immer mit unserem materiellen Zuhause geschieht, wir können niemals aus der Heimat unserer wahren Existenz vertrieben werden.

Wenn die Verzweiflung über den Verlust des Hauses allzu sehr schmerzt, können wir auf die beständige und allgegenwärtige Liebe Gottes vertrauen. Gott gibt uns Stärke und Führung, die wir brauchen und sofort erfahren können. Es hilft, eine mentale Inventur unserer eigenen Person zu machen. Dann zu erkennen, daß diese Qualitäten völlig unabhängig von materiellem Gewinn oder Verlust vorhanden sind, ist so sehr hilfreich, über Rückschläge und Demütigungen hinwegzukommen.

In der Bibel heißt es: „In him [God], we live, and move, and have our being“ (Acts 17:28). Wir sind von unendlicher Liebe Gottes und seiner Intelligenz, Weisheit, Stärke und Güte umschlossen und beschützt. Haben wir das erkannt, verliert sich alle Furcht und der Weg in persönliche langfristige Stabilität und Sicherheit beginnt.

Jesus hat dies verstanden. Am Anfang seines Wirkens folgten ihm zwei Männer. Sie waren Jünger von Johannes dem Täufer, der ihnen sagte, Jesus sei das „Lamm Gottes“. Als Jesus sie fragte, wohin sie denn wollten, antworteten sie mit der Gegenfrage, wo er denn wohne. „He saith unto them, Come and see. They came and saw where he dwelt, and abode with him that day“ (John 1:38, 39).

Diese Männer wurden Jesu Jünger. Aber was war so unwiderstehlich an der Heimat Jesu, daß die Männer ihm sofort folgten? Es handelte sich gewiß nicht um einen beeindruckenden Palast. Sie waren vielmehr fasziniert von der Gewißheit Jesu, untrennbar von Gottes Liebe und Harmonie zu sein und sie verstanden, daß er nicht nur dort lebte sondern dieses spirituelle Bewußtsein die Identität eines jeden Menschen ist.

Jesus sagte auch allen anderen Menschen, daß diese „Heimat“ für jeden von ihnen vorhanden ist. Dort gibt es keine Schulden, keinen Wertverlust, keine Ungerechtigkeit, keine ruinierten Existenzen. Das Bewußtsein Göttlicher Liebe kann niemand wegnehmen.

Mary Baker Eddy sagte einst. „The real house in which ‘we live, and move, and have our being’ is Spirit, God, the eternal harmony of infinite Soul. The enemy we confront would overthrow this sublime fortress, and it behooves us to defend our heritage“ (Pulpit and Press, Seite 2).

Die spirituelle Substanz der Heimat, die ewige Harmonie der unendlichen Seele ist mit der Kraft des Verstandes, den Ressourcen der Seele und der Inspiration des Geistes ausgestattet – über alles dieses verfügen wir Menschen als Ebenbild Gottes.

Das Göttliche Gesetz bringt Harmonie, die nicht von Märkten und Menschen abhängt ist und von diesen nicht weggenommen werden kann.

Wenn sich die Bedrohung des Verlustes des eigenen Heims stellt oder ein neues Haus nicht finanzierbar erscheint, gibt es dennoch so viel Hoffnung. Es ist Gottes große Freude, uns zu zeigen, daß wir untrennbar von seiner Göttlichen Liebe sind. Je mehr wir uns dieser Liebe bewußt sind, gewinnen wir Ruhe und Stärke. Aus dieser Sicherheit heraus finden wir mit Leichtigkeit die klaren Gedanken zur Lösung dieser bedrohlichen Situation.