Christliche Wissenschaft

Das “Institut Christliche Wissenschaft” mit Hilfe und Weisung für den Alltag

Das Bekommen

Sehr viel im Leben hängt davon ab, was wir bekommen. Ausbildung, Job, Lebenspartner, um das Wichtigste zu nennen. Doch zu all diesem zu gelangen, wird unter den heutigen Gegebenheiten immer schwieriger. Eine Fernsehreportage zeigte kürzlich eine Zeltstadt in Kalifornien, in der nicht sozial Benachteiligte wohnten sondern Familien aus der amerikanischen Mittelschicht. In Zeiten, da sich wirtschaftlichen Verhältnisse bedrohlich ändern, ist es sinnvoll, das Thema des Bekommens aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

In der Bibel ist so häufig zu lesen, daß nur die Suche nach Weisheit den Menschen weiter bringt. Nicht, was wir an materiellen Dingen bekommen, ist wichtig, sondern was wir an Erkenntnis und Verständnis hinzugewinnen.

Die Suche nach Weisheit - nach einem Verständnis von Gott, der die universale Weisheit ist - kann nur der einzige Weg sein, der uns wirklich dorthin führt, wohin wir tatsächlich gelangen möchten.

Mary Baker Eddy, sagte über den all-weisen Gott und Seine Fähigkeit, unsere Bedürfnisse zu stillen: “God is not moved by the breath of praise to do more than He has already done, nor can the infinite do less than bestow all good, since He is unchanging wisdom and Love” (Science and Health with Key to the Scriptures, S. 2).

Kürzlich bewies eine verwitwete Frau wie gut die Entscheidung war, sich mit ihren Nöten im Gebet an Gott zu wenden. Sie mußte ihre Lebensverhältnisse nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes drastisch neu ordnen, zog in ein kleineres Haus, reduzierte ihre Ausgaben. Dann war sie zu allem Unglück in einen Unfall verwickelt und verlor dabei ihr Auto, das sie eigentlich noch einige Jahre fahren wollte. Sie betete um Gottes Weisheit und ihre Einschätzung des Unfalls änderte sich von Verbitterung zu Dankbarkeit darüber, von den Leiden des Unfalls schrittweise befreit zu werden und sehr viel Hilfe ihrer Bekannten und Nachbarn zu erhalten - und so die Liebe Gottes durch Menschen zu bekommen.

Zu ihrem Erstaunen wendete sich noch mehr zum Besseren. So bot das Krankenhaus zusammen mit der Versicherung des Unfallgegners eine vollständige Kostenübernahme an. Dann erhielt sie Gelderträge ihres Mannes, von denen sie nichts wußte. Es gelang ist alsbald, viele als mittlerweile nutzlos erkannte Gegenstände zu veräußern und ein günstiges Ersatzauto zu kaufen. Nachdem sie wieder in ihrem Hause lebte und alle Rechnungen beglichen waren, stellte sie fest, finanziell auf sicheren Füßen zu stehen ohne daß ihr irgend etwas Materielles fehlte.

Während die Frau für eine gewisse Zeit nahezu alles verloren hatte, was zu einer gut bürgerlichen Existenz gehörte, bekam sie doch durch die Hinwendung zu Gott ein Vielfaches mehr an Erkenntnis und Weisheit darüber, was in ihrem Leben wirklich wichtig ist. Innerer Frieden, Gesundheit und Wohlbefinden sind die spirituellen Reichtümer, die nicht von Schwankungen in Finanzmärkten, Geschmäckern, Orten und Zeit abhängen.

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